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Energie sparen mit Thermostatarmaturen

Kommt Ihnen das bekannt vor?
Sie möchten nach einem anstrengenden Tag genüsslich eine heiße Dusche nehmen, und stehen ersteinmal eine kleine Ewigkeit frierend vor der Kabine, bis die Temperatur angenehm eingestellt ist. Kaum haben Sie es sich in der Dusche gemütlich gemacht, hören Sie, wie in der Wohnung nebenan die Toilettenspülung betätigt wird. Da Sie schon wissen, dass das eigene Duschwasser gleich für einige Sekunden so heiß wird, dass man sich beinahe verbrüht, schwenken Sie blitzartig die Brause zur Seite, und versuchen mit einem Griff an die Regelung der Duscharmatur das Schlimmste zu verhindern. Als wenige Minuten später ihr Partner oder ihre Partnerin in der Küche das heiße Wasser aufdreht, um Geschirr zu spülen, bemerken Sie das allerdings erst, als “ihr” Wasser plötzlich kalt wird. Spätestens jetzt hat sich die erhoffte Enspannung erledigt und Sie bringen Ihre Dusche möglichst schnell und hoffentlich ohne weitere Zwischenfälle hinter sich.

Mit Erholung oder gar Wellness hat so ein Duschaufenthalt wenig zu tun; und das ständige Nachregeln der Temperatur kostet übers Jahr gerechnet Unmengen an wertvollem Wasser. Beim Warmwasser kommen noch die Energiekosten hinzu; und erhöhter Energieverbrauch bedeutet bekanntlich auch mehr CO²-Emission. Könnte man das Nachregeln umgehen, ließe sich einiges an Kosten einsparen – und man würde ganz nebenbei sogar noch etwas gutes für die Umwelt tun.

Tatsächlich kann man sich das Nachregeln sparen – indem man in der Dusche oder auch an der Badewanne eine Thermostatarmatur installiert. Bei diesen Armaturen wird die Temperatur Grad-genau vorgewählt, und ein Thermoelement regelt diese blitzschnell ein. Temperaturänderungen, wie sie durch die oben beschriebenen Druckschwankungen in der Leitung entstehen, werden ebenso schnell ausgeglichen; man bekommt fast nichts mehr davon mit. Fast, weil es bei diesem Typ Badarmaturen natürlich erhebliche Qualitätsunterschiede gibt: Preiswerte Modelle vom Discounter (dort findet man manchmal Angebote für unter 150 Euro) verwenden für die Regelung Bi-Metall-Elemente. Die sind zwar auch genau, was die gewünschte Temperatur angeht – aber eben sehr träge; reagieren also langsam. Bei hochwertigen Markenarmaturen besteht das Herz des Thermostaten aus einer speziellen Keramik, deren Reaktions- und Regelzeit nur einen Bruchteil von Bi-Metall beträgt: So sparen sie noch effektiver Wasser – und der Duschkomfort wird ebenfalls deutlich erhöht.

Solche Badarmaturen sind zwar etwas teurer (ab ca. 300 Euro), aber die Anschaffungskosten amortisieren sich im Lauf der Jahre durch die Wasser- und Energieeinsparung. Doch allein der kleine Luxus, Ihre Dusche in eine Wellness-Oase zu verwandeln, rechtfertigt die Anschaffung vollends.

Datum: 24/2/11 •Schlagworte:

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